| Milan am Meer. Nach Ostsee jetzt der Pazifik. |
Wir fuhren zunächst nach Monterrico, einem kleinen Fischerort an der Pazifikküste, der mittlerweile zu einem sehr beliebten Ausflugsziel von Touristen und Einheimischen aus Guatemala City und Antigua geworden ist. Wir hatten uns relativ spät auf den Weg gemacht und im Bus sprachen wir mit einem Pärchen, die uns Empfehlungen für die Weiterreise gaben, da es mehrere Möglichkeiten gibt, nach Monterrico zu fahren. Sie führten uns durch Escuintla zum Busbahnhof. Das war sehr nett, aber am Ende hatten wir dann doch Zweifel daran, ob dies der beste Weg war.
Das Tiefland von Guatemala unterscheidet sich deutlich von dem Hochland. Es ist schwül-warm und die Bevölkerungsmischung ist ganz anders. Man sieht viele Menschen in Hängematten liegend, das Tempo ist durch die Wärme gedrosselt und die Menschen sind meistens etwas lauter und direkter. Nach ungefähr sieben Stunden Busfahrt kommen wir in Monterrico an.
Da wir unter der Woche da sind und die meisten Ausflügler über das Wochenende nach Monterrico kommen wirkt der Ort etwas ausgestorben und wir haben die Auswahl zwischen verschiedenen Hotels. Wir spazieren auch noch kurz am Strand vorbei. Da es dunkel ist, sehen wir nichts, doch man hoert die starke Brandung. Da das Schwimmen im Pazifik relativ gefährlich ist, hat jedes Hotel auch einen Pool. Im Pool herum zu hängen und zu entspannen ist eigentlich auch das Beste, was man bei der schwülen Hitze tagsüber machen kann.
Da wir unter der Woche da sind und die meisten Ausflügler über das Wochenende nach Monterrico kommen wirkt der Ort etwas ausgestorben und wir haben die Auswahl zwischen verschiedenen Hotels. Wir spazieren auch noch kurz am Strand vorbei. Da es dunkel ist, sehen wir nichts, doch man hoert die starke Brandung. Da das Schwimmen im Pazifik relativ gefährlich ist, hat jedes Hotel auch einen Pool. Im Pool herum zu hängen und zu entspannen ist eigentlich auch das Beste, was man bei der schwülen Hitze tagsüber machen kann.
| Angenehme Temperaturen gegen Sonnenuntergang |
Wir hatten angenommen, dass es ganz in der Naehe von Monterrico sei, doch die Fahrt dorthin dauerte dann doch deutlich laenger als geahnt. Den einmal am Tag fahrenden Bus dorthin hatten wir verpasst und so fuhren wir etappenweise in kleinen Minibussen, die ähnlich wie Sammeltaxen funktionierten. Die letzte Etappe ist ein holpriger Sandpfad, auf dem nur wenig Verkehr ist. Wir draengen uns mit in einen Minibus und sitzen alle drei übereinandergestapelt.
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| Blick auf den Ozean aus unserem Bungalow |
Wir freuen uns, angekommen zu sein und gehen mit Milan an den Strand. Milan spielt nackig im schwarzen Sand. Die gesamte Pazifikküste von Guatemala hat schwarze Sandstrände durch die Vulkane. Der Sand heizt sich so sehr auf, dass man um die Mittagszeit nicht barfuß gehen kann ohne sich zu verbrennen. Am Spätnachmittag ist die Temperatur jedoch angenehm und Milan geniesst es, im Sand zu krabbeln und zu spielen. Auch das Wasser und die Wellen machen ihm Spass.
| Lavasandburgen für Milan, Mama im Meer. |
Unser Ziel ist ein mitten im Mangrovenwald liegender Hügel - er wird Maya-Hügel genannt. Der Boden ist bedeckt mit Keramik-Scherben, die angeblich viele hundert Jahre alt sind. Legenden und Tatsachen sind für uns nicht klar zu unterscheiden, aber wir lauschen gerne den Geschichten, die erzählt werden.
Angeblich sind diese Hügel, von denen es drei große und mehrere kleine gibt, von den Maya aufgeschüttet worden, die mit ihren Booten nach und nach Erde dorthin gebracht haben. Die meisten Mayasiedlungen finden sich an Stellen, an denen sie auf drei Vulkane blicken oder sind umgeben von drei grossen Tempeln, so dass die drei Hügel gut dazu passen. Angeblich gibt es ganz viele Gräber, die voll sind von Mayaschätzen.
Das Ausgraben ist streng verboten, aber es gibt immer wieder Plünderungen und Plünderversuche. Vor zwei Jahren sei ein US-amerikanischer Schamane dort gewesen, der bestätigt habe, dass die Geister der Mayas weiterhin auf dem Hügel präsent sind und glücklich darüber seien, dass man ihre Schätze nicht wegnimmt. Es gibt noch die ein oder andere Geschichte, die verschiedene Fischer aus dem Ort erlebt hätten, wenn sie nachts den Maya-Geistern begegnen. Dass diese Wälder zu Geistergeschichten anregen kann man sehr gut nachvollziehen. Leider sind viele Tierarten, die in den Mangrovenwäldern leben entweder stark dezimiert oder ausgerottet.
Angeblich sind diese Hügel, von denen es drei große und mehrere kleine gibt, von den Maya aufgeschüttet worden, die mit ihren Booten nach und nach Erde dorthin gebracht haben. Die meisten Mayasiedlungen finden sich an Stellen, an denen sie auf drei Vulkane blicken oder sind umgeben von drei grossen Tempeln, so dass die drei Hügel gut dazu passen. Angeblich gibt es ganz viele Gräber, die voll sind von Mayaschätzen.
| Ein Labyrinth aus Mangroven |
Wir geniessen ruhige Tage in El Paredón. Die Hitze - 36° tagsüber und 26° nachts - bestimmt den Tagesablauf. Wir lesen viel, spielen mit Milan und sind im Pool. Wenn es sich etwas abkühlt gehen wir an den Strand und abends gibt es ein gemeinsames Abendessen mit allen 15 Hotelgästen an einem großen Tisch.
| "Family-Style"-Dinner im Surf House |

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