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| Sicht von Jaibalito aus auf die Vulkane Tolimán und San Pedro |
So nach und nach lernen wir verschiedene Orte hier am See kennen. Dieses Mal möchten wir über einen Ausflug in das kleine Dorf Jaibalito berichten. Dass wir nach Jaibalito gefahren sind ist kurioserweise dem Ärzteblatt zu verdanken, in dem ein Artikel über einen deutschen Arzt stand, mit dem wir uns daraufhin verabredet haben.
Jaibalito liegt am Nordufer des Sees und ist ausschließlich per Boot und per Fuß erreichbar. Dementsprechend gibt es keine Autos, keine Motorräder und keine Tuktuks. Wir fahren mit dem Boot zunächst nach San Pedro, dem Ort der von uns aus hinter dem Vulkan San Pedro liegt und nehmen von dort aus ein weiteres Boot nach Jaibalito. Das Bootfahren ist insofern immer etwas anstrengend, dass man den Fahrpreis jedes Mal aushandeln muss. Es gibt verschiedene Preise für Einheimische, für Pendler und eben auch für Touristen. Meistens muss man dann noch verhandeln und wenn man öfters unterwegs ist, ist das etwas nervig.
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| Milan gefällt es auch bei Hans, besonders die Hunde haben es ihm angetan |
Hans zeigt uns abends noch seine Kaffeeverarbeitung. Er kauft von den Dorfbewohnern zu einem sehr guten Preis Kaffeekirschen an und macht die gesamte Verarbeitung auf kleinstem Raum. Er ist gerade dabei zu rösten, in ein paar Bottichen vor dem Haus fermentiert der frisch geschälte Kaffee und auf dem Dach von einem der Gebäude trocknet er dann.
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| Familienfrühstück in der Posada Jaibalito |
Abends kommen dann eine ganze Reihe von ausländischen Stammgästen, die in Jaibalito oder in den umliegenden Orten wohnen. Es ist eine skurrile Runde von ausgewanderten US-AmerikanerInnen und EuropäerInnenn. Die älteren sind als Hippies gekommen, die jüngeren haben sich so wohl gefühlt, dass sie nicht mehr nach Hause zurück gekehrt sind. Die gemeinsame Geschichte verbindet diese unterschiedlichen Menschen sehr. Viele arbeiten als freischaffende Künstler und verdienen durch Wohnungsvermietungen etwas dazu, andere geben Yogaunterricht, haben eine Räucherei, machen Musik,...
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| Der Pfad zwischen Santa Cruz und Jaibalito ist für so manchen atemberaubenden Blick gut. |
Nachmittags spazieren wir vom Nachbarort Santa Cruz nach Jaibalito. Ein wunderschöner Trampelpfad mit tollen Ausblicken auf den See. Wir fragen uns, ob man sich an dem wunderbaren Anblick sattsehen kann und kommen zu dem Schluss, dass das wahrscheinlich nicht möglich ist.




Hach, grossartig.
AntwortenLöschenIst wirklich toll, so virtuell ein bisschen mit Euch mitzureisen :)
Danke Frau Nachbarin. Und auch ein schöner Einblick bei Euch immer mal wieder.
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